Adolf Salomon
Adolf Salomons Schicksal verdeutlicht die entmenschlichende Behandlung von jüdischen Menschen während des NS-Regimes. Adolf Salomon war pensionierter Geiger des Hamburger Orchesters, als er in den 1930er Jahren nach Bad Pyrmont kam. Einige Jahre zuvor war seine Frau während einer Kur hier verstorben und beerdigt worden. Während der Reichspogromnacht 1938 wurde er zusammen mit anderen jüdischen Männern verhaftet und über Hameln und Ahlem in das Konzentrationslager Buchenwald deportiert worden. Bei seiner Verhaftung soll ein Wachbeamter ihn zur Eile angetrieben haben, wogegen er sich mit einem Schlag nach dem Wachmann gewehrt habe. Dafür soll er schwer verprügelt worden sein und sich davon nicht erholt haben. Er starb am 13. November 1938 im Konzentrationslager Buchenwald.
